Alter(n) bewegt: Perspektiven der Sozialen Arbeit auf by Gabriele Kleiner (auth.), Gabriele Kleiner (eds.)

By Gabriele Kleiner (auth.), Gabriele Kleiner (eds.)

„Lebenslage“ und „Lebenswelt“ nehmen in der Diskussion zu theoretischen Verortungen Sozialer Arbeit seit Jahren eine herausragende place ein. In dem Buch wird auf der Folie dieser theoretischen Konzepte das Alter(n) in den Blick genommen. Dabei geht es - am Beispiel unterschiedlicher Lebenslage- und Lebensweltdimensionen - um die Betrachtung von Partizipations- und Teilhabechancen einerseits und Gefahrenpotentiale sozialer Ausschließung andererseits. Im Zentrum stehen die Themen „Wohnen im Alter“, „Alter(n) und Geschlecht“, „Alter(n) und Interkulturalität“, „Alter(n) und Demenz“.

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Partnerschaft ist damit für die quantitative Seite der sozialen Einbindung zentral, allerdings mit großen geschlechtsspezifischen Unterschieden. Nach wie vor sind Frauen einerseits durchschnittlich jünger als ihre Partner, während sie andererseits unverändert eine höhere Lebenserwartung aufweisen. Dies verlängert ihre alleinstehende Lebensphase nach der Partnerschaft im doppelten Sinne. Als dritter Faktor der wesentlich höheren Verheiratungsquote der Männer kommt hinzu, dass diese nach Trennung oder Verwitwung weit häufiger neue Partnerinnen finden, da sie sowohl in der eigenen als auch in jüngeren Kohorten wählen können.

Entsprechend empfinden viele Menschen sich (im Sinne dieses eigentlichen Ichs oder Selbst) kontinuierlich als jung oder mindestens viel jünger, als dies das Spiegelbild, Ausdruck des kalendarisch-biologischen Alters, impliziert. Alt sind, wie erwähnt, dadurch eben nur die anderen, da man in deren Wahrnehmung auf das Äußere verwiesen ist. Häufig zitiert wird Beauvoir mit dem Ausspruch: Das Alter ist eine Maske, die uns das Leben aufzwingt. Darunter sind wir immer die gleichen. Damit ist die Ignoranz der körperlichen Seite des Alter(n)s für Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit scheinbar ebenso gerechtfertigt wie in Folge die Vernachlässigung diesbezüglicher geschlechtsspezifischer Alter(n)sunterschiede.

Sowohl objektive Körperlichkeit und Gesundheit als auch ihre subjektive Repräsentanz sind zentral. Abraham plädiert daher dafür, „sich vermehrt für die Innensicht und die Selbstdeutungen der Akteure zu interessieren und die jeweils subjektiv wahrgenommenen und aktualisierten Handlungspotentiale bzw.

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